Freitag, 8. November 2019

Altes und Neues Gestricktes

Zur Zeit haben wir richtiges Herbstwetter, eigentlich zu warm für November, aber das ist mir grad Recht. Es regnet immer wieder und das ist auch gut so, die Natur braucht es dringend.
Aber wenn dann so Tage dabei sind, an denen die Sonne scheint, dann geht es einem richtig gut.

Bei mir glühen im Moment die Stricknadeln.
Ich liebe es, mich mit einem Kaffee oder Tee und meinen Stricksachen auf die Couch zu setzen und einfach drauf los zu nadeln. Und so werden dann einige Teile fertig und neue fangen an.

Aber vor dem Neuen kommt erst mal das Alte.
Ich hatte euch versprochen Tragebilder vom Tuch Fische Frizzante zu zeigen.
Hier ist es - in einer stattlichen Größe von 200x85cm.
 Meine Tochter liebt es, die Wolle ist schön weich und durch die Größe bietet es ihr viel Tragemöglichkeiten.
 Gestrickt habe ich es nach einer gekauften Anleitung mit einem Bobbel von 320g und 1200m Lauflänge von 100Farbspiele.

Und nachdem das Tuch fertig war, hab ich mir dann eine Anleitung gegönnt, die mir schon länger sehr gut gefällt. "Zweig" Sweater von Caitlin Hunter.
Dieses Model wird ein Sweater für meine Tochter.
Und ich stricke es schon zum zweiten Mal. Zuerst hab ich nach allen Angaben in Größe M gestrickt, aber bei der ersten Anprobe war der Halsauschnitt zu weit und hat sich nicht schön angelegt, das Bündchen oben stand einfach ab. Also wieder alles aufgetrennt und neu begonnen. Dieses mal habe ich den Hals in Größe S begonnen und war beim ersten Chart durch entsprechende Zunahmen wieder bei Größe M. Perfekt.
 Gleich zweierlei ist Neu für mich, denn es ist meine erste englische Anleitung nach der ich stricke und mein erstes Colorwork. 
Früher hab ich schon Muster in Norweger gestrickt, da wird der Faden ja immer wieder eingewebt, Hier laufen die Fäden hinter der Arbeit, und das will erst mal gelernt werden, denn stimmt die Fadenspannung nicht, sieht auch das Muster nicht schön aus.
Aber ich bin erstaunlicherweise sehr gut damit klar gekommen. Und es macht richtig Spaß daran zu stricken.
Allerdings kommt jetzt eher der langweilige Teil, es wird nur noch rechte Maschen geben.
Aber auch das wird wachsen.
Vor den Bündchen als Abschluss möchte ich noch mal einen kleinen Colorworkteil einarbeiten, und meine Tochter kann sich aussuchen welches der beiden schmalen Teile es sein soll.

Ich stricke diesen Sweater nicht mit den angegebenen Wollen der Anleitung, sondern habe aus meinem Stash ein Baumwollgarn von Drops Design gewählt und mir dazu passend ein handgefärbtes Garn gekauft.
Auch meine liebe Freundin Manuela strickt das gleiche Modell, allerdings in anderen Wollen, und Farben und ich gehe jetzt mal schauen, wie es bei ihr aussieht.

Habt ein schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen.

Bis bald, eure Martina

Dienstag, 29. Oktober 2019

Stickfortschritte und lieber Besuch

Traumhaftes Wetter hatten wir gestern, zwar nur 5°C warm, aber Sonnenschein und blauer Himmel.
 So kann man den Herbst genießen.

Heute wollen euch Manuela und ich den letzten Teil unserer gemeinsamen Stickarbeit "Farmhouse Christmas" von LHN zeigen. Allerdings bin ich bisher nur mit dem Sticken fertig geworden.
Aber ich hab eine Entscheidung für die Endverarbeitung getroffen,
so dass ich euch heute zwar das Stickmotiv aber noch nicht das Endresultat zeigen kann.
"Baa Baa Black Sheep" ist der letzte Teil dieser Serie.
 Und so sieht jetzt die ganze Farm aus - herrlich oder? 
Ich habe jeden Abschnitt sehr genossen.
 In den nächsten Tagen werde ich es dann ganz fertig machen, so dass ich euch Ende November das Endresultat präsentieren kann.

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Das eine ist fertig, das andere erst angefangen.
So beim "Christmas Garden" von Blackbird Design. Manuela und ich sticken es zwar gemeinsam, aber jede für sich einen Teil unseres SAL. Und bei meinem Anfang hatte ich die Möglichdkeit, darüber, daneben oder darunter auszuwählen - ich hab mich für darüber entschieden.
 Und beide Teile sehen nun so aus.
 Ich bin jetzt schon ganz begeistert von dieser Arbeit und freue mich schon auf den nächsten Teil.
Welchen Sticke ich wohl - darüber, daneben, darunter? Geduld, Geduld.

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Und dann hatte ich mal lieben Besuch letzte Woche.
Schon länger hat sich kein Eichhörnchen mehr in unserem Garten gezeigt. Aber was sich da getummelt hat - Großartig, Gleich zwei hab ich gesehen, auch wenn ich nur eines fotografieren konnte.
 Entschuldigt bitte wenn manche Bilder ein bisschen trübe aussehen. Ich musste es durch die Fenster aufnehmen, sonst wäre es sicherlich gleich wieder weg.
 Nachdem es sich eine Zeitlang an den Sonnenblumenkernen bedient hatte, ist es noch fröhlich durch meinen Vorgarten.

Auch hier ist es durchs Küchenfenster fotografiert. Leider lässt dann gerne die Bildqualität nach, aber ich denke ihr könnt sicherlich gut erkennen,

Jetzt werde ich noch ein zwei Tage meinen Arm schonen, bevor ich dann am Sweater meiner Tochter weiterstricken kann. Das Tuch ist fertig und es ist mein erster Colorworkpulli auf den Nadeln.

Habt noch eine schöne Woche,

eure Martina

Samstag, 26. Oktober 2019

Waldspaziergang

Diese Woche hat mich das milde Wetter aus dem Haus gelockt.
Ich musste zum Briefkasten und da auch unser Wald ganz in der Nähe ist, hab ich mir gedacht - ich nehm meine Kamera mit und geh mal eine Runde in den Wald.

Also bin ich einen Weg gegangen, den ich zuletzt vor über 25 Jahren gegangen bein. Damals hab ich noch zu Hause gewohnt und hatte einen Hund mit dem ich unterwegs war.
 Jetzt ist ja auch die Zeit der Pilze und das warme und dann nasse Wetter lässt sie regelrecht aus der Erde schießen. Aber ich sag es vorweg - ich hab keine mitgenommen.
Zum einen hatte ich kein Körbchen dabei, wollte ja nur ein bisschen spazieren gehen.
Zum anderen sind auf diesem Weg den ich gegangen bin auch viel Hunde unterwegs.

Ein bisschen überrascht war ich, noch so viele grüne Blätter zu sehen.
Dieser Wurzelstock lag vor 25 Jahren schon - umgefallen nach einem Sturm, ist sein Wurzelwerk komplett mi Moos bedeckt.

Überall liegen abgebrochene Zweige, natürliche Forstung nennt man es glaube ich, wenn man der Natur seinen Lauf lässt. Sicherlich nicht immer schön anzuschauen, aber trotzdem hat es seinen Sinn.
Vor allem bietet es ja auch den Kleintieren Unterschlupf.
 Hier ging früher der Weg direkt gerade aus, jetzt haben die Farne ein bisschen den Weg vorgegeben. Dazu kommt, dass man einen Rundwanderweg um unseren Ort angelegt hat, der hier im Vordergrund ein wenig zu erkenne ist. Man nennt ihn den "Kerscheknabberweg" - ich kann es gar nicht richtig ins Hochdeutsch übersetzten. Kirschen haben etwas mit dem alten Dorf vor 100 Jahren zu tun. Da gab es eine Allee voller Kirschbäume, und weil man damals einfach so hingehen und sie essen, vernaschen und ernten konnte, hat sich dieser Begriff "Kerscheknabber" dann entwickelt und hält bis heute.
Die Alle gibt es aber nicht mehr.
 Ich bin dann weiter meines Wege - überall liegt laub und man kann seine Spuren hinterlassen. Am Ende des Weges geht es dann runter. Wir liegen ja etwas höher als unsere Stadt. Von hier aus kann man bis zur Stadt runterlaufen, das sind gut 3,5km.
 Diese alte Bank steh auch noch, und sieht sogar gut gepflegt und nicht verwildert aus. Wenn man auf ihr saß hatte man einen herrlichen Blick. Heute sieht man nicht mehr so viel und so weit, die Bäume versperren ein bisschen die Sicht. Ist aber auch OK. Man sollte deshalb keine guten und gesunden Bäume fällen.

 Entlang des Weges gibt es auch immer noch den Waldspielplatz,  der war von uns aus schnell zu erreichen. Und zu meinem erstaunen ist er auch relativ sauber und gepflegt. Sogar einen neuen Kletterbereich gibt es. Früher war es - was man jetzt links auf dem Bild sieht - nicht so mit Bäumen und Sträuchern zugewachsen.  Dadurch haben sich dann manche Anwohner die genau an der Waldgrenze gewohnt haben, über die Lautstärke aufgeregt.
Heute ist der Platz zu den Häusern hin etwas mehr bewachsen.
 Auch im Nadelwaldbereich liegen viele abgestorbene Äste. Und auch hier lässt man der Natur ihren Lauf. Natürlich sind schöne Wälder etwas fürs Auge, aber ich sage mir auch - solange ich auf den Wegen gut spazieren gehen kann, soll die Natur ihren eigenen Weg gehen. Man darf nicht immer in die Natur eingreifen nur weil der Mensch meint es müsst so oder so sein.

Und dann hab ich doch tatsächlich noch ein Schafherde entdeckt. Früher standen auf diesem eingezäunten Wiesenstück auch schon Pferde, dann immer mal wieder Schafherden. Aber auch viele Jahre nichts mehr und man hat das ganze Stück ein bisschen verkommen lassen.
Wie sehr hab ich mich da gefreut wieder eine Herde zu entdecken.
Ihr Lieben, ich hoffe ich habe euch mit meinem kleinen Waldspaziergang nicht zu sehr gelangweilt. Aber ich habe den Morgen im Wald sehr genossen, auch wenn ich nur 1h unterwegs war, die Luft war herrlich, es war so schön ruhig, außer Vogelgezwitscher war nichts zu hören.
Kein Mensch außer mir unterwegs. Einfach herrlich.

Solche kleinen spontanen Auszeiten sollte man sich öfter gönnen.
Also geht raus in die Luft, in den Wald, an den See und genießt einfach ein bisschen Zeit mit Nichts tun.

Ganz liebe Grüße an euch,

eure Martina


Samstag, 19. Oktober 2019

Mit den Stricknadeln geklapptert

Der Herbst ist in diesem Jahr schon verrückt - so warme und milde Temperaturen Mitte Oktober,
ein Wechselspiel zwischen Regen und Sonne - wie im April.
Ich glaube man erkennt den Herbst auch nur daran, dass er das Laub in die tollsten Farben färbt. Herrlich bunt sieht es im Moment aus.
Bisher mussten wir dank der milden Temperaturen auch noch keine Heizung anschalten.
Und was macht man bei so wechselndem Wetter, wenn man nicht  groß raus kann?
Stricken.
Ich hab meine Stricknadeln kräftig arbeiten lassen.
Im Sommer hatte ich mir ja einen Bobbel vom Oppenheimer Wollfest mitgebracht, von dem sich meine Tochter ein Tuch wünschte. Ich habe auch ganz schnell eines gefunden und über die letzten Wochen immer wieder daran gestrickt.
Am Anfang geht es ja ganz schnell, aber dann - wenn so viele Maschen auf der Nadel sind - dann braucht man für ein paar Reihen schon einen ganzen Abend.

Aber hier erst einmal die Bilder.
Ich sricke das Tuch "Fische Frizzante" - eine Kaufanleitung über Ravelry.
 Lasst euch von den Farben auf den Bildern nicht irritieren, das obige ist schon ziemlich genau in den Farben.
Der erste Abschnitt sind lauter Blubberblasen

Dan kommen zwei Reihen Fische hinein. Und am Ende eine Lochmusterborte.

Eigentlich sollten die unteren Fische auch alle in die selbe Richtung schwimmen,
aber ich hab sie zueinander schwimmen lassen.
Und jeweils beim Mund der Fische habe ich ein paar Rocailles  eingearbeitet.

Hier seht ihr dann schon die Lochmusterkante.
Sie sollte in einer Linie gestrickt werden, aber ich hab jeweils in der Mitte angefangen
und mich nach außen hin weiter geschafft, so dass ich eine schöne Welle hinbekommen habe.
Und so sieht es dann fertig aus. Ein rießiges Tuch.


Hier noch mal ein Blick auf ein Drittel des Tuches.
Noch ist es nicht gespannt, aber es hat jetzt schon eine ordentliche Größe - breiter als meine Spannweite. Meine Tochter liebt es. Durch die unterschiedlichen Details und die kleinen silberschimmrnden Rocailles, ist es was ganz besonderes.
Tragefotos reiche ich euch noch nach - versprochen.


Gestern konnte ich im garten noch ein paar Bilder meiner Hortensien machen, und obwohl die einen Blüten sich schon sehr verabschieden, ist doch noch einmal eine neue dazugekommen.

Auch habe ich gleich noch die letzten Tomaten geerntet- zwar fast alle noch grün, aber das macht nichts. Ich stelle sie neben Äpfel, die bewirken nämlich das Reifen von umliegendem Obst und Gemüse, und so denke ich dass auch diese kleinen Tomaten bald wirklich reif und essbar sind.

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Zum Schluss habe ich wieder eine Buchempfehlung für euch.
Schon der Buchtitel hat mich sehr neugierig gemacht, und ich hab es mir gleich gekauft.
Und - es war die richtige Entscheidung.

Zum Buchinhalt:
Die Engländerin Cesca lebt in Rom und betreibt einen erfolgreichen Blog, der eine Hommage an die ewige Stadt und das Dolce Vita ist. Als sie Bekanntschaft mit ihrer Nachbarin, der berühmten Viscontessa Elena, sind dich beide sofort sympatisch und Cesca willigt sogar ein, ihre Memoiren zu verfassen.
Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr beschleicht Cesca das Gefühl, dass Elena etwas vor ihr verbirgt. Als auf einer Baustelle ein wertvoller Diamantring gefunden wird, der angeblich Elena gehört, stellt Cesca zusammen mit dem attraktiven Archäologen Nico Nachforschungen an - und fördert tragische Geheimnisse zu Tage.

Ein tolles Buch für jeden der solche Geheimnisse aufdecken will. Ich fand es sehr spannend.
Das Buch springt in der Geschichte immer wieder zwischen der Elena von heute und der Elena als jüngere Frau, und so bekommt man von ihrer Geschichte schon einiges mit.
Und je länger ich darin las, um so mehr wollte ich wissen, welche Geheimnisse Elena zu verbergen hat. Was hat es mit dem Ring auf sich, der in den verschütteten Gängen unter dem Palazzo gefunden wurde, und der eigentlich in einem Safe in der Schweiz liegen sollte.
Sehr gut zu lesen, sehr gut geschrieben.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,

eure Martina







Samstag, 12. Oktober 2019

Das U in Autumn

Mittlerweile ist es hell und es sieht nach einem sonnigen, trockenen Tag aus.
Ich sitze hier mit meinem Kaffee um euch meinen heutigen Post zu schreiben,
Still ist es im Haus, ich genieße diese Zeit am Morgen, ohne TV, ohne Radio, nur die Geräusche der Uhr, die mir sagt wie spät es ist.

Gestickt habe ich fleißig diese Woche und bin mit meinem zweiten Buchstaben, dem "U" bei meinem Herbstmotiv von Stoney Creek fertig geworden.
 Sieht es nicht toll aus? Es sind kaum BS drin, aber trotzdem hat es eine tolle Wirkung. 
Grad im Laub, das so unterschiedliche Farben hat.
Und die Eicheln - einfach schön.
 Und so sehen die beiden ersten Buchstaben nun aus.
Ich bin ganz begeistert. Auch wenn es Zeitaufwendig zu sticken ist - ich sticke auf 40ct - 16fd Leinen, macht es mir großen Spaß.  Da braucht man schon gutes Licht.
 Weiter geht es dann mit dem "T" - das wird wieder etwas bunter.

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Vor zwei Tagen stand ich in der Küche und konnte diese kleine Meise beobachten.
Schon auf der Wiese tummelten sich jede Menge Stare und Spatzen, aber bis ich mit der Kamera kam, waren sie schon wieder weg. Nur diese Meise an meinem Elternhaus uns gegenüber, hat sich ziemlich lange an der Hauswand zu schaffen gemacht.
Es ist ein altes Gebäude, die Rückwand gar nicht verputzt - so wie es früher wohl üblich war.
Auf und ab an der Hauswand entlang war sie sehr beschäftigt. Mit was? Kann ich gar nicht sagen.
Sie hat sich auch von anderen kleinen Vögeln nicht vertreiben lassen.
Aber ich war auch Glücklich - so viele Vögel in meinem Garten hatte ich schon lange nicht mehr. Das lässt hoffen.
Heute soll es schön, warm und trocken sein, da werde ich das Vogelhäuschen mal säubern und neues Futter reinmachen.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenend,

eure Martina

Samstag, 5. Oktober 2019

Mal eine andere Tasche

Nachdem es die ganze Woche mehr oder weniger geregnet hat,
und ich eine Woche Urlaub genießen kann,
hab ich meiner Tochter auf ihren Wunsch hin,
eine neue Tasche für ihren Notenständer genäht.

Sie spielt nun seit gut 6 Jahren im Orchester Trompete und muss immer ihren Notenständer mitnehmen, und nach den Jahren hat der andere ausgedient.
Stoffe hatte ich schon vor zwei Jahren gekauft, in der Überlegung ihr etwas daraus zu nähen,
und jetzt kamen sie auch direkt zum Einsatz.
 Sie hat mir genau gesagt, wie sie die Stoffe angeordnet haben möchte und eine Anleitung nach einer Joga-Tasche hab ich auch gleich gefunden, konnte sie aber nicht wirklich umsetzten,
denn ich wolle sie ja mit einem Innenfutter, und die Anleitung sah ein einfacher Jerseystoff vor.

Also musste ich ein bisschen umdenken, rechnen, aber hat sehr gut geklappt.
An einer Seite gibt es eine  Öffnung mit Kordelzug, 
 und mit zwei Schlaufen und einem Gurt kann sie sie gut über der Schulter tragen.
Tochterkind ist Glücklich und ganz Stolz, denn so eine Tasche hat sonst keiner.
 Ein bisschen Stoff grad vom weißen hab ich noch übrig und werde ihr noch ein kleines Täschchen für Kleinkram, Klammern, Stift und Magnete nähen.
Denn grad wenn sie im Freien spielen, muss sie diese immer dabei haben.

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Mittlerweile haben sich - zumindest in meinem Garten die letzten Blüten verabschiedet.
Herbstblüher hab ich eigentlich gar keine, im nächsten Jahr möchte ich meinen Vorgarten neu machen, einiges rausschmeißen, einiges kräftig zurück schneiden und einiges neu pflanzen,
dann muss ich unbedingt an Herbstblüher denken, denn es sieht so schon trübe aus.
Auch die letzten Blüten der Hortensien sehen so klein und Blass aus, der Sommer hat ihnen wieder ordentlich zugesetzt.

Aber beschweren will ich mich gar nicht, es gibt Gegenden wo es schlimmer ist.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende,
genießt die freien Tage und nehmt euch Zeit für euer Hobby,

eure Martina

Sonntag, 29. September 2019

Fertiges, fast fertiges und Neues

Heute ist es soweit,
heute gibt es das fertige Motiv der Main Street Serie von Country Cottage Needleworks.
Das kleine Dörfchen haben Manuela und ich nun das ganze Jahr begleitet, und zu meinem kam auch noch ein Name mit dazu.
Aber jetzt ist es fertig, gerahmt und hängt auch an seinem Platz.
 "My little Hometown".
Wer meinen Blog schon länger liest, weis, dass ich die meisten englischen Bezeichnungen versuche ins Deutsche zu übersetzen - so ja auch bei den einzelnen Häusern.
Aber es wollte mir einfach kein stimmiger Deutscher Name für mein Dörfchen einfallen.
 Und so hab ich mich kurzer Hand für einen englischen Namen entschieden.
Aus meinem Alphabeten Buch hab ich auch gleich zwei schöne Schriftarten gefunden. Dazu hat mir mein Sohn den Tipp gegeben die Anfangsbuchstaben in anderer Farbe zu sticken.
 Ich bin total begeistert von meinem kleinen Dorf und nachdem ich es "auf Glas" fotografiert hatte (wegen den Spiegelungen), konnte ich es dann auch exakt zuschneiden und hinter Glas bringen.
Ich hab mich auch für einen schönen schlichten Rahmen entschieden, da das Dörfchen schon bunt genug ist und ich glaube - so ist es am Besten.
Eine weitere schöne Arbeit ist zu Ende.

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Fast fertig - ist Farmhouse Christmas von Little House Needleworks 
"Farm Folk"
Das ist der 8te Abschnitt aus der Serie, und so die Gesamtansicht.
Ich bin im Moment noch ein bisschen unschlüssig was ich am Ende daraus mache, meine Erste Idee ist es in einem Rahmen zu machen, aber ich hab im Grunde keinen Platz mehr an den Wänden. Evtl mache ich einen kleinen Wandquilt draus, oder doch einen Rahmen? Ach - hab so gar keine Idee.
Was meint ihr denn?

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Etwas Neues.
Manuela und ich hatten ja schon angekündigt, dass wir etwas neues starten wollen, Pünklich am 01.09 um 14:30h (hatten uns so verabredet) wurde das erste Kreuzchen gestickt.
Christmas Garden von Blackbird Design wird es werden.
Wir sticken es als SAL. Manuela war so nett und hat es in Abschnitte eingeteilt, aber jeder stickt den Abschnitt den er möchte, und so weis auch keiner von uns, wer wo anfängt.
Eine Vermutung wo Manuela anfängt habe ich schon - wir kennen uns ja jetzt schon ziemlich lange, aber sicher bin ich mir nicht, das werde ich mir nachher gleich anschauen.

Aber jetzt zu meinem Teil.
Als ich das Muster auf einem Blog gesehen habe - und die Fortschritte, habe ich mich gleich in das Mustertuch verliebt und es stand fest, das werde ich sticken.
BBD gibt neben den Color Farben auch die alternativen DMC Farben an, für die ich mich entschieden habe. So spiele ich mit 7 statt mit 4 Farben.
Ich sticke einfädig auf 40ct-16fd Newcastle in Antikweiß.

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Ja das waren mein Fertiges, fast fertiges und Neues.
Ein bisschen was ist passiert diesen Monat.

- Der Pulli meiner Tochter ist fertig geworden.
- Das letzte Motiv aus der Stoney Creek Serie "Seasonal Snowman" wurde fertig.
- Zum ersten Mal war ich in der Mehlinger Hiede,
- und bei einem Ausflug in den Stadtgarten in Mainz, habe ich einen Milchkaffee aus einer Bowl getrunken.
- Mein rotes Tuch ist fertig und hat mir schon ein ein paar Mal die Schultern gewärmt.
- Beendet ist auch das gemeinsame Sticken an der Serie von CCN.

Adieu September, schön war es, viele schöne Sonnige Tage hast du mir noch geschenkt, und so stört es mich nicht, dass du dich "Tränenreich" verabschiedest, denn meine Blumen im Garten brauchen dringend dein Wasser.
Und jetzt freu ich mich auf den Oktober, den bunten Wald, das rascheln unter den Füßen wenn man durch das gefallene Laub spazieren geht, die kühlen und frischen Tage, auch den Wind der von überall kommend Geschichten erzählt. Wenn es Abends schon früher dunkel wird und man sich nach einem Arbeitstag gemütlich mit seinem Stick- oder Strickzeug auf die Couch setzen kann.
Oh ja - jetzt fangen sie langsam an - die "ich kuschel mich auf die Couch" Tage.

In diesem Sinne - habt einen schönen Sonntag,

eure Martina


Freitag, 27. September 2019

Zwei kleine Ausflüge

Ich liebe die Heide, schon zweimal hab ich Urlaub in der Lüneburger Heide gemacht,
und auch Kutschfahrten durch diese herrliche Landschaft unternommen.
Wie herrlich diese Weite, das Lila der blühenden Heide, zwischendrin einzelne Wacholderbäumchen, ab und zu eine Schafherde. Ein Traum.

Auch in meiner Nähe gibt es eine Heidelandschaft - die Mehlinger Heide.
Größenmäßig kein Vergleich zur Lüneburger, aber trotzdem sehr schön.
 Zugegeben, wir waren mit Mitte September schon etwas spät für die Blüte, einige waren schon verblüht, andere standen noch in voller Blüte.
Man kann zwischen zwei Wegen wählen, einem einfachen Rundgang, oder dem Heideweg.
 Entlang des Heidewegs stehen einige Tafeln zur Information der Spaziergänger, aber auch ein ganz tolles Insektenhotel.
 Ich muss gestehen - ich war zum ersten Mal dort in der Heide, und das obwohl sie nur gut 25 min. von uns weg ist. Aber eines weis ich - es war herrlich, auch wenn es leicht genieselt hatte. Da gehe ich auf jeden Fall wieder hin, denn auch wenn die Heide nicht blüht, ist es eine großartige Gegend zum Spazieren gehen, die Seele baumeln lassen.

Bei besseren, schönem sonnigen Wetter haben wir dann eine Woche Später einen Ausflug in unsere Landeshauptstadt gemacht - Mainz. Irgendwann hab ich bei Instagram gelesen, dass es in Mainz einen Rosengarten geben soll.
Rosengarten? Hab ich noch nie gehört. Also Mr. Google gefragt, und in der Tat - im Stadtgarten gibt es auch einen Rosengarten.
Wir sind dann hingefahren und haben uns das mal angeschaut. Begeistert war ich gleich zu Anfang schon von den schönen alten Laternen, und unter manchen Bäumen haben sich Eichhörnchen schon um Winterfutter gekümmert.
 Rießige Rasenflächen unter rießigen Bäumen bieten genug Gelegenheit zum Chillen. Sicherlich sind diese Rasenflächen im Sommer gut gefüllt.
Den Rosengarten haben wir auch schnell entdeckt. Sehr schön angelegt. Und obwohl die meiste Blüte schon vorbei war, war es doch sehr sehenswert.
 Was es auch gibt im Stadtgarten - ein größeres Vogelhaus, hier tummeln sich Sittiche in allen Variationen, und neben einem großen Innenhaus, hat jedes Gehege auch einen großen Außenbereich.
 Vom Stadtgarten aus hat man einen tollen Blick über den Rhein. Dabei haben wir auch diese Südbrücke entdeckt.  Sehr schön mit ihren zwei Türmen, die es aber nur auf der Mainzer Seite gibt. Am anderen Ende der Brücke sind sie nicht mehr.
Man kann sogar neben den Gleisen zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die Brücke auf die andere Seite gehen.
 Ganz in der Nähe des Parks gibt es die Zitadelle, also sind wir auch noch dort hin, und haben uns in einem Cafe ein bisschen ausgeruht.  Ich hab mir einen Milchkaffee bestellt, und als es kam, hab ich leider vergeblich nach einem Tassenhenkel gesucht - gab es nicht, der Milchkaffee wurde in einer Bowl serviert. Ungewohnt, aber lecker war er.
 Von der Zitadelle aus, hatte man auch einen herrlichen Blick über Mainz, der Dom schien ganz nah zu sein. Zwischen dem Stadtgarten und der Zitadelle liegt auch das alte römische Theater.
Es wurde Ende der 1990er Jahren freigelegt und bot früher Platz für 10 000 Besucher. 
 Da das Wetter einfach so schön war, sind wir wieder zurück in den Stadtgarten und haben es uns auf einer freien Bank gemütlich gemacht.
Strahlendblauer Himmel hat uns an diesem Tag begeleitet, schön war es.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag,
am Sonntag melde ich mich mit meinen Sticksachen, da ist Zeigetag mit Manuela.

eure Martina