Hallo meine Lieben,
ich möchte euch heute mal zu einem Ausflug mitnehmen, und zwar in den Palmengarten nach Frankfurt. Mein Mann und ich waren an Pfingstsonntag dort, es war herrliches Wetter, sonnig, leichter Wind, nicht zu warm, also perfekt.
Wir waren am Vormittag da, aber es war schon gut gefüllt. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Palmengarten verschiedene Spielplätze hat, aber auch einen größeren Teich oder kleinen See, auf dem man Tretboot oder Ruderboot fahren kann.
Nun, schon beim ersten Blick in die Anlage bot sich uns ein herrliches Bild.
Ein großes Becken voller Seerosen, und die meisten (kann man jetzt auf dem Bild nicht gut erkennen) haben geblüht. Wir hatten uns entschlossen gegen den Uhrzeigersinn durch den Park zu gehen und kamen zuerst beim Tropikarium an. Ein mit viel Glas und Stahl gebautes, verwinkeltes Haus, welches verschiedene Tropische Zonen zeigte.
Und oh Mann, ich bin mit staunenden Augen durchgelaufen. Es bietet tropische Botanik aus Amerika und Mexico, Namibia und Südangola, bis Australien - die sogenannten trockenen Tropen.
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Meterhohe Palmen und Säulenkakteen, die bis zur Decke reichten, und mit Schnüren stabilisiert werden mussten. |
Und es gibt die feuchten Tropen, die ebenfalls vieles zu zeigen hatten. Zb rießig große Farne, und wunderschöne Blüten, wie die Titanwurz, eine bis zu 3m hohe Blüte, und damit die größte Blüte der Welt.
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| Titanwurz auf dem Bild links unten, gerade verblüht. |
Auch kleine Bachläufe gibt es im Tropicarium zu sehen, und man geht am Besten hin, wenn es nicht zu heiß ist, denn je nach Gebiet ist es sehr stickig, hitzig und feucht, so wie es halt in den entsprechenden Welten ist.
Wieder aus dem Haus raus sind wir unseren Weg weiter gegangen und kamen zu einem schönen Feld voller Pfingstrosen, die zum Teil leider schon verblüht waren.
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Es gab hier Farben zu sehen, die ich so in unseren Gärten noch nicht gesehen habe, oben eine weiße die prall gelb gefüllt ist, oder unten rechts eine in lachsrosa, ein Traum. |
Auf unserem Weg, kamen wir dann ins Schmetterlingshaus, und da war ich schon sehr neugierig drauf.
Viele konnte ich nicht fliegen sehen, doch zumindest diese 5 kamen mir vor die Kamera, wobei der große im mittleren Bild wohl ein Schläfchen machte, die anderen sind fröhlich herumgeflattert. Zum Glück waren nicht all zu viele Menschen im Haus, so dass man gut Bilder machen konnte. Allerdings sind viele direkt unter der Decke geflogen, so dass ich sie nicht näher sehen konnte.
Das nächste was wir auf unserem Weg gesehen hatten, war der Azaleen- und Rhododendron Abschnitt. Wahnsinn was da schöne Blüten dabei waren. Und rießige Rhododendren.
Zwischen manchen Bäumen konnte man wie durch einen verzauberten Wald gehen. Und für jeden Liebhaber dieser Büsche und Bäume ist es ein echtes Highlight im Park.
Weiter ging es, denn wir waren noch nicht durch. Der Weg ging zum Palmenhaus, auch hier bietet sich ein Blick auf meterhohe Palmen.
Das Palmenhaus wurde schon 1869 erbaut, lange bevor der ganze Park angelegt wurde, das laut Gründer ein Ort für exotische Palmen sein sollte, in dem sich die Frankfurter Gesellschaft vergnügen konnte.
Auch hier findet man rießige Palmen die bis unter die Decke reichen, aber auch ein kleiner Bachlauf und ein Teich mit Fischen.
Viele Sitzmöglichkeiten gibt es im Park und man kann vielerorts verweilen, sich ausruhen, oder die einzelnen Abschnitte genießen. So auch im Rosengarten, dem letzten Abschnitt den wir uns angeschaut und der uns wieder zum Seerosenteich am Anfang geführt hat.
Voll blühende Rosenbüschen umrahmen einen großen Teil des Gartens, und mit seinen weißen Sitzbänken sieht es richtig romantisch aus. Beetrosen, Rosenstämmchen, Duftrosen, von allem findet man hier etwas. Ein Traum für jeden Rosenliebhaber.
Sogar eine Rose "Queen Elisabeth" hab ich gefunden, leider hatte sie nicht viele offene Blüten, aber das kommt sicherlich noch.
Auf dem Weg zum Eingang ist uns noch aufgefallen, dass auf der Standortkarte, die in vielen Bereichen des Parks aufgestellt ist, eine Abschnitt mit Fuchsien war, den wir nicht gefunden hatten, also haben wir uns auf die Suche gemacht, und sie gefunden, leider etwas versteckt hinter dem Tropicarium, und das fanden wir beide sehr schade, denn dort gehen sicherlich nicht viele Besucher vorbei.
Viele unterschiedliche Blüten habe ich gefunden, und viele davon noch nie gesehen, so zb die rechts unten, lange, dünne Blüten, bestimmt 5cm lang.
Und die Fuchsien haben mich an meine Mama erinnert, sie hat diese Blumen geliebt, jedes Jahr welche in ihren Blumenkästen gehabt und hatte sogar Glück mit dem Überwintern.
Es war ein herrlicher Tag und trotz dem vielen Laufen (Sitzplätze hatten wir keine freien gefunden), hat es mir großen Spaß gemacht diesen Palmengarten zu besuchen, noch früh im Jahr war es von den Temperaturen genau richtig.
Wer also mal in der Gegend ist, sollte unbedingt mal dort reinschauen, es lohnt sich auf jeden Fall.
Und wer sich mehr für den Palmengarten interessiert, schaut mal auf die Webseite.
Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen unterhalten und es war euch nicht zu lang. Viel mehr Bilder könnte ich euch zeigen, ich hab unzählige gemacht, aber das würde den Rahmen eines normalen Posts sprengen.
Nun wünsche ich euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche,
bis Bald, Martina