Samstag, 13. Juli 2019

Allerlei genähtes

"Mamaaaa" - so kam mein Sohn vor kurzem zu mir,
Und dann weis ich immer ganz genau, da kommt was, kennt ihr das auch?
"Mama, du nähst doch gerne" war seine Frage, er bräuchte mal eine ordentliche Einkaufstasche, damit er - wenn er nach der Uni noch in den Laden ginge nicht alles in seine Tasche stecken muss.
Dann kam die Frage nach den Farben - blau, grau oder schwarz.

Gefunden war schnell etwas, die Abdeckung von seinem Keyboard, welche ich ihm genäht hatte, lag bei mir im Schrank, da er das Keyboard - es war ausgeliehen - wieder zurückgeschickt hatte.
Und praktischer Weise hatte es sogar das passende Maß der Tasche - die ich schon zwei Mal genäht hatte. 


Fehlte nur noch ein Stoff für die Innenseite, den hab ich aber gleich am ersten Stand in Karlsruhe gefunden.
 Ich liebe dieses Taschenformat - es ist sehr geräumig, man bekommt sehr viel rein, und sie näht sich auch ganz einfach, ganz schnell.

Mein Sohn war glücklich, und gleichzeitig wurde die Abdeckung wieder verwendet.

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Es gab eine Zeit, da habe ich die Webkanten meiner Stoffe immer weggeworfen oder sie zerschnitten. Dann hab ich irgendwann mal gelesen, wie wertvoll sie für manche Näher ist und begonnen sie mir genauer zu betrachten und sie dann auch zu sammeln.

Irgendwann kam dann die Idee auf mir eine kleine - grad mal DinA5 große Projekttasche zu nähen, und da kamen sie mir wieder in den Sinn - die schönen bunten, unterschiedlich beschrifteten Streifen.

Also habe ich mir ein Stückchen Dekovil zurecht geschnitten und meine Webkanten draufgenäht. Es hat mir sehr gut gefallen.

Für die Innenseite habe ich ein Stöffchen mit Knöpfen und Garnröllchen verwendet.
Einen Rest beigen Stoff hatte ich auch noch, und der hat genau für das Binding ausgereicht.


Zu Wochenanfang als es noch schön warm uns sonnig war, habe ich diese Wolke entdeckt und mein erster Gedanke war - es sieht aus wie Schwäne oder Gänse. 
Leider hat sie sich schnell verzogen - oder sie sind davon geflogen 😉

Genau am Anfang unserer Einfahrt steht diese Stockrose, eine wunderschöne weiße Blume, gut 2m hoch ragt sie auf der Mauer dem Himmel entgegen.

Ich dachte ja immer Stockrosen sind einjährige Blumen und man muss sie jedes Jahr neu aussähen. Aber diese ist jetzt schon im zweiten Jahr zu sehen und ich hoffe der Nachbar lässt sie auch noch ein bisschen stehen.

Zur Zeit nutze ich meine freien Tag um endlich - ja endlich mal wieder an meinen gestickten Santas zu nähen. Ich will sie ja alle einpatchen und habe gerade richtig Spaß daran.
Aber davon nächste Woche mehr.

Habt ein wunderschönes Wochenende,

eure Martina

Samstag, 6. Juli 2019

Sommerstickereien

Sommer,  Sonne, Gute Laune, milde Abende - was gibt es schöneres.
Bei uns zeigt sich die Sonne wieder von ihrer Besten Seite, denn auch die Temperaturen sind in einem sehr angenehmen bereich.
Letzte Woche Sonntag hatten wir um die 38 Grad und das hat selbst mir zu schaffen gemacht. Also fand ich die Temperaturen bis 30 Grad viel angenehmer.

Seit einiger Zeit habe ich an zwei Sommerstickereien gearbeitet, die ich euch heute zeigen will.

Als erstes ein weiterer Schneemann von Stoney Creek, es scheint ihm am Meer gut zu gefallen.

Und genau wie die beiden davor, habe ich auch dieses Motiv wieder zu einem Flatfolder verarbeitet.

Sogar ein passendes Stöffchen für die Rückseiten hatte ich da und es auch direkt eingesetzt und verarbeitet.

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Eine weitere Sommerstickerei ist ein Motiv von Lizzie Kate.

Dieses habe ich diesmal einfach auf Pappe ausgezogen und dann wieder auf die Holzlättchen geleimt.
Mit einer passenden Kordel eingerahmt und mit einem Schleifchen versehen - Fertig die neue Deko fürs Bad.

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Bei diesem schönen Wetter bin ich im Moment draußen auf der Terrasse. Da es mir zum Sticken und Stricken aber zu warm ist - die Nadeln kleben fast an den Händen - lese ich wieder mehr und genieße die Zeit, die Ruhe und meinen Kaffee.

Vor kurzem habe ich dieses tolle Buch gefunden und war total begeistert.

Zum Inhalt:
Das Weiß der Kreidefelsen und das Grün der Bäume spiegeln sich im Meer - Rügen!
Viel zu selten fährt Rina ihre Oma auf Rügen besuchen. Jetzt endlich liegen wieder einmal zwei ruhige Wochen voller Sonne, Strand und Karamellbonbons vor ihr. Doch dann bricht Oma bewusstlos zusammen und Rina muss sie ins Krankenhaus begleiten. Plötzlich scheint nichts mehr wie es war,  und Rinas ganzes Leben steht auf dem Kopf.

Ich hab das Buch regelrecht verschlungen. Es hat mich ganz in seinen Bann gezogen.
Neben Rina gibt es noch eine mittlere Schwester Pia und jüngste Schwester Jana, die drei treffen sich, denn man weis nicht was mit Oma ist und wie es dazu kam, denn Oma war immer kerngesund.
Auf der Suche nach der Ursache dieses Zusammenbruchs, entdecken sie plötzlich Tabletten von denen keine wusste, unbezahlte Rechnungen und Mahnungen - was ist da los.

Es ist so toll geschrieben, während der Gespräche der drei Schwestern hatte ich immer das Gefühl mit dabei zu sein, Es ist kein bisschen düster, sondern lässt einem ab und zu auch schmunzeln.
Und hat ein schönes Ende.
Also auf jeden Fall lesenswert.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende,

bis demnächst, eure Martina