Freitag, 10. August 2018

Neue Tasche aus Resten und Berlin die 2te

So - endlich hab ich es geschafft mal wieder was aus meinen Resten zu machen, ich liebe es ja Stöffchen auf Kassenrollen zu nähen, da kann man einfach drauf losarbeiten. Und dann kam mir vor kurzem die Idee, mal wieder eine Einkaufstagsche zu nähen - die kommt dann auch ins Auto, so dass ich immer eine dabei hab.
 Ich muss aber gestehen, bei der ordentlichen Größe der Tasche musste ich erst mal ein passendes Stoffstück suchen - war aber fündig wie ihr seht.

 Sie hat auch eine tolle Größe - hier hab ich mal zwei 1,5l Flaschen reingestellt - sie sind kaum zu sehen und es ist nochmal doppelt so viel Platz drin. Auch habe ich sie mit Innenfutter genäht, so hat sie einfach einen besseren halt und kann auch einiges tragen.
 Verlinken werde ich nun zu Marion´s Restefest.

Und nun die nächsten Berlin-Urlaub-Bilder.
Als Berlinurlauber kommt man ja um einen Besuch des Reichstagsgebäuders oder der Kuppel gar nicht drumrum. Wir haben beides mit einander verbunden.  Einfach nur reingehen und zur Kuppel hoch das wollte ich nicht - wenn ich schon da bin und Zeit habe, dann will ich auch etwas über das Gebäude selbst wissen, und so haben wir eine Führung durch das Gebäude mit anschließendem Kuppelbesucht über den Besucherdienst gebucht.
Das Reichstagsgebäude mit Kuppel

 Etwas mehr als eine Stunde hat uns eine Dame durch einige Teile des Gebäudes geführt, uns etwas über die Geschichte erzählt - so sind im inneren noch Markierungen von russischen Soldaten zusehen, die erhalten sind. Man kann auch noch an einigen Stellen das alte, ursprüngliche Gemäuer sehen. Platz nehmen durften wir dann auch auf der Besuchertribüne des Plenarsaales - schon interessant - zumindest für mich, denn ich hab mir das alles etwas größer vorgestellt. Wenn ich schon im Fernsehen Ausschnitte aus solchen Bundestagssitzungen gesehen habe, ist mir der Raum selbst viel größer vorgekommen.  
Vom inneren des Gebäude kann ich euch leider keine Bilder zeigen, man darf zwar fotografieren, aber dies rein zu privaten Zecken, und das kann ich beim bloggen nicht einhalten. Ich hoffe ihr habt Verständnis.

Anschließend - auch wenn es sehr heiß war, sind wir noch in die Kuppel.
 Lauter Spiegel bilden das innere Stück. Ich bin auch ganz nach oben, habe mich aber nicht lange aufgehalten, denn es war eine unangenehme Luft - stehende Hitze. Aber ich habe es mir auch nicht nehmen lassen wollen, einmal ganz oben zu stehen.
Von der Kuppel raus hatte man einen schönen Blick aufs Brandenburger Tor - und direkt nach dem längeren weißen Gebäude kann man das Holocaust-Mahnmal erkennen.
 Auf dem Dach des Reichstagsgebäudes kann man auch noch eine schöne Runde drehen und hat einen tollen Blick über die Stadt - hier Richtung Fernsehturm und Dom.
 Oder auf der anderen Seite - vorbei am Bundeskanzleramt
 Ein Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Von hier aus ging es dann weiter zum Holocaust-Mahnmal. Man kann es sich so nach Erzählungen gar nicht wirklich vorstellen. Mitten in der Stadt - von allen Seiten frei zugänglich, stehen diese Stehlen im Gedenken an die ermordeten Juden des zweiten Weltkrieges.
 Ich muss ehrlich sagen - und vielleicht stehe ich da mit meiner Meinung alleine - ich fand es schon ein bisschen Respektlos, dass sich manche mitten drauf gestellt haben um sich zu fotografieren - Gut es sind nur Steine, aber sie sagen doch was aus, sie stehen für etwas. Die Junge Dame wurde auch schnell von einer Aufsichtskraft wieder runter geholt.
Blick durch das Holocaust-Mahnmal
Wir sind dann also in aller Ruhe, schweigsam, jeder für sich, durch die Reihen der Stelen.  Zugegeben - ein bisschen komisch war es mir schon, die Reihen sind schmal, die Stelen, besonders in der Mitte des Feldes ziemlich hoch, manche stehen (mit Absicht) etwas schräg, so als wollten sie einem gleich erschlagen, kam es mir vor.
Jeder von uns vieren hat so seine eigenen Eindrücke gewonnen und wir haben uns noch eine Zeitlang darüber unterhalten.

Das war es für heute,  ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende,
bei uns hat es ein wenig abgekühlt, aber der ersehnte Regen kam nur in kurzen Abschnitten,

Eure   Martina

Sonntag, 5. August 2018

Ich bin wieder da

oh ja, ich bin wieder da und hab euch auch einige Bilder mitgebracht. Aber dazu gleich mehr.

Denn zuerst will ich euch den 6ten Teil des Schokomustertuches von LKE zeigen, dass ich zusammen mit meiner Freundin Jutta sticke. Es war nur ein kleiner Abschnitt der schnell gestickt war.
Dieses Mal sind es leckere Schokoküsse und Schokozungen - gut dass sie schon gestickt sind, bei der Hitze würden sie glatt schmelzen. 😏
 Und hier die Gesamtansicht - so weit sind wir schon. Sieht es nicht toll aus? Jetzt sind es nur noch 3 Abschnitte die wir sticken und schon ist das nächste Mustertuch fertig.

Aber ich hab schon weitere Pläne - wollt ihr mal wissen? Nun - vor kurzem hat ein kleiner Blöcke-SAL bei La Pulsion angefangen, und das erste Blöckchen ist gestickt, dann noch den schönen Patchwork-Herbst-Sampler von Jardin Prive und es startet ein neuer SAL bei Angie Designer. Also mir wird nicht langweilig 😄

Jetzt aber zu den versprochenen Bildern - ich war im Urlaub - in Berlin - bei der Hitze. Und es war herrlich, ich hab viel gesehen, meine Blogfreundin Jutta auch persönlich kennengelernt, wir hatten ein tolles Treffen, sind in einen Patchworkladen gegangen und ich hab ein bisschen eingekauft. Und bei einem leckeren Eis gab es jede Menge zu erzählen. Herrlich wenn man sich nach gemeinsamen bloggen und sticken oder nähen auch persönlich kennen lernen kann. Wir haben schon ein paar Mal telefoniert, und jetzt saßen wir uns dann gegenüber als wäre es nicht unser erstes Treffen.
Liebe Jutta, es war ein schönes Treffen, auf dass ich auch bei dieser Hitze nicht verzichten wollte.
Danke für den schönen Nachmittag.

An unserem Ankunftstag haben wir nicht mehr so viel unternommen, es war doch sehr heiß, auch unser Zimmer hatte leider keine Klimaanlage und lag Südseite. Also haben wir uns nur von der langen Autofahrt erholt und am nahe gelegenen Lietzensee ein bisschen Zeit verbracht.
Am ersten Tag sind wir dann eine Route gelaufen, die auch mein Sohn mit seiner Kursfahrt unternommen hat. Also Bahnkarten gekauft und mit S-Bahn und U-Bahn zum Alexanderplatz.
Hier habe ich dann zum ersten Mal den Fernsehturm und die Weltzeituhr in "Echt" gesehen. Von Bildern kannte ich sie ja schon, aber so direkt davor zu stehen war schon toll
 Weiter ging es vorbei am Roten Rathaus. Ein sehr schönes Gebäude, man kann hinein gehen und auf dem "roten Teppich" noch oben schreiten 😊 dort kann man dann den Wappensaal und weiteres besichtigen.
 In einem Eiscafe neben dem Berliner Dom haben wir eine kurze Pause im Schatten gemacht. Oh Mann war das heiß. Ein herrliches Gebäude gleich am Lustgarten, zur Museumsinsel. Im Dom selbst waren wir nicht, irgendwie hat es sich nicht ergeben.
 Wir sind dann weiter marschiert - möglichst im Schatten so weit es sich machen lies und sind am Hotel Adlon vorbeigekommen. Ich weis gar nicht mal ob man da einfach mal reinschauen kann, drei Herren in Uniform standen davor um anreisende Gäste zu begrüßen. Ich hatte schon Mitleid, sie waren so dick angezogen und standen bei der Hitze stundenlang vor der Tür.
 Und dann waren wir auch endlich am Brandenburger Tor - wie impossant. Und so schön.
 Hier die Quadriga - ich hätte noch lange hier stehen können um mir das alles anzuschauen. 
 Und gleichzeitig denke ich zurück an die Zeit der Teilung, als um dieses Brandenburger Tor die Mauer stand. Man nicht so einfach hindurchgehen konnte. Und heute  ist es ein Besuchermagnet - auch bei dieser Hitze standen unzählige Touristen - genau wie wir - hier auf dem Platz und haben alle Eindrücke aufgenommen.
Und dann ging es auch schon weiter zum Reichtstagsgebäude.  Ich stand da und konnte den Blick kaum abwenden, Gigantisch. Erst wenn man wirklich davor steht, nimmt man die Größe solcher Gebäude wahr. Denn auf so einem Foto zb kann man die Größe gar nicht abschätzen.
 Aber wir kommen nochmal hierher zurück, denn für den nächsten Tag hatte ich eine Führung mit Kuppelbesuch gebucht.
Schräg gegenüber des Reichstagsgebäudes ist das Bundeskanzleramt. Hier haben sich einige an den Wassersprengern erfrischt. 
 Und dann waren wir auch endlich am Berliner Hauptbahnhof - gigantisch oder? Wie ein Glaspalast sieht er aus. Und soll ich euch was sagen - trotz dem vielen Glas ist es innen gar nicht mal so heiß.
Von hier ab sind wir dann wieder ins Hotel gefahren, ich hatte mir, da ich nur dünne Schuhe und bei der Hitze keine Socken anhatte, leichte Blasen gelaufen. Auch ein bisschen Farbe haben wir bekommen, es war nämlich dummerweise keiner von uns mit Sonnenmilch eingecremt.
Aber das war nicht so schlimm - es war ein herrlicher Tag, und die ganzen Eindrücke müssen erste einmal verarbeitet werden.
Schon vom ersten Tag kann ich sagen - Berlin ist eine tolle Stadt - neben alten Gebäuden sieht man neue und moderne Architektur. Von der Größe der einzelnen Gebäude bin ich komplett überrascht. Multikulti ist diese Stadt - ich hab noch nie so viele Nationen zusammen gesehen. Da sitzt du in der S-Bahn oder U-Bahn und hast gleich alle möglichen Sprachen neben dir.
Einfach schön.

Das war jetzt ein langer Post, und damit es nicht allzuviel wird, werde ich euch beim nächsten Post wieder etwas von meinem Berlinurlaub erzählen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag,
eure   Martina